Avodah Zarah 3

Kapitel 3

א כָּל הַצְּלָמִים אֲסוּרִים, מִפְּנֵי שֶׁהֵן נֶעֱבָדִין פַּעַם אַחַת בַּשָּׁנָה, דִבְרֵי רַבִּי מֵאִיר. וַחֲכָמִים אוֹמְרִים, אֵינוֹ אָסוּר אֶלָּא כָל שֶׁיֵּשׁ בְּיָדוֹ מַקֵּל אוֹ צִפּוֹר אוֹ כַדּוּר. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, כֹּל שֶׁיֵּשׁ בְּיָדוֹ כָל דָּבָר:
1 Alle Bilder sind [zur Nutzung] verboten, weil sie einmal im Jahre angebetet werden; dies die Worte R. Meirs. Die Weisen aber sagen: Nur solche, die einen Stab, Vogel oder eine Kugel in der Hand haben. R. Simon, Sohn Gamliels, sagt: Jedes Bild, das irgend eine Sache in der Hand hat.
ב הַמּוֹצֵא שִׁבְרֵי צְלָמִים, הֲרֵי אֵלּוּ מֻתָּרִים. מָצָא תַבְנִית יָד אוֹ תַבְנִית רֶגֶל, הֲרֵי אֵלּוּ אֲסוּרִים, מִפְּנֵי שֶׁכַּיּוֹצֵא בָהֶן נֶעֱבָד:
2 Findet Jemand Bruchstücke von Bildern, so sind diese erlaubt. Findet man die Figur einer Hand oder eines Fußes, so sind diese verboten, weil dergleichen angebetet wird.
ג הַמּוֹצֵא כֵלִים וַעֲלֵיהֶם צוּרַת חַמָּה, צוּרַת לְבָנָה, צוּרַת דְּרָקוֹן, יוֹלִיכֵם לְיָם הַמֶּלַח. רַבָּן שִׁמְעוֹן בֶּן גַּמְלִיאֵל אוֹמֵר, שֶׁעַל הַמְכֻבָּדִין, אֲסוּרִים. שֶׁעַל הַמְבֻזִּין, מֻתָּרִין. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, שׁוֹחֵק וְזוֹרֶה לָרוּחַ אוֹ מַטִּיל לַיָּם. אָמְרוּ לוֹ, אַף הוּא נַעֲשֶׂה זֶבֶל, שֶׁנֶּאֱמַר (דברים יג) וְלֹא יִדְבַּק בְּיָדְךָ מְאוּמָה מִן הַחֵרֶם:
3 Findet man Geräte, auf denen das Bild der Sonne, das Bild des Mondes, oder das Bild eines Drachen ist, so muss man sie in die Salzsee werfen. R. Simon, Sohn Gamliels, sagt: Nur wenn solche auf ansehnlichen Geräten sich befinden, sind sie verboten, sind sie aber auf unbedeutenden Geräten so sind sie erlaubt. R. Jose sagt: Man kann sie zerreiben und in den Wind streuen oder ins Meer werfen. Da sprachen sie zu ihm: Es würde dann ja Dünger daraus, und es heißt doch (Deut. 13,18): Es soll nicht das Geringste von dem Banne an Deiner Hand haften.
ד שָׁאַל פְּרוֹקְלוֹס בֶּן פִלוֹסְפוֹס אֶת רַבָּן גַּמְלִיאֵל בְּעַכּוֹ, שֶׁהָיָה רוֹחֵץ בַּמֶּרְחָץ שֶׁל אַפְרוֹדִיטִי, אָמַר לוֹ, כָּתוּב בְּתוֹרַתְכֶם, וְלֹא יִדְבַּק בְּיָדְךָ מְאוּמָה מִן הַחֵרֶם. מִפְּנֵי מָה אַתָּה רוֹחֵץ בַּמֶּרְחָץ שֶׁל אַפְדוֹדִיטִי. אָמַר לוֹ, אֵין מְשִׁיבִין בַּמֶּרְחָץ. וּכְשֶׁיָּצָא אָמַר לוֹ, אֲנִי לֹא בָאתִי בִגְבוּלָהּ, הִיא בָאתָה בִגְבוּלִי, אֵין אוֹמְרִים, נַעֲשֶׂה מֶרְחָץ לְאַפְרוֹדִיטִי נוֹי, אֶלָּא אוֹמְרִים, נַעֲשֶׂה אַפְרוֹדִיטִי נוֹי לַמֶּרְחָץ. דָּבָר אַחֵר, אִם נוֹתְנִין לְךָ מָמוֹן הַרְבֵּה, אִי אַתָּה נִכְנָס לַעֲבוֹדָה זָרָה שֶׁלְּךָ עָרוֹם וּבַעַל קֶרִי וּמַשְׁתִּין בְּפָנֶיהָ, וְזוֹ עוֹמֶדֶת עַל פִּי הַבִּיב וְכָל הָעָם מַשְׁתִּינִין לְפָנֶיהָ. לֹא נֶאֱמַר אֶלָּא אֱלֹהֵיהֶם. אֶת שֶׁנּוֹהֵג בּוֹ מִשּׁוּם אֱלוֹהַּ, אָסוּר. וְאֶת שֶׁאֵינוֹ נוֹהֵג בּוֹ מִשּׁוּם אֱלוֹהַּ, מֻתָּר:
4 Es fragte Proklos, Sohn des Philosophos, Rabban Gamliel zu Akko, als dieser sich im Bade der Aphrodite badete, und sprach zu ihm: Es steht in eurer Tora geschrieben: „Es soll nicht das Geringste von dem Banne an deiner Hand haften,‟ — warum badest du im Bade der Aphrodite? Er sprach zu ihm: Man darf im Bade nicht antworten! Nachdem er herausgegangen war, antwortete er ihm: Ich bin ja nicht in ihr Gebiet gekommen, sie ist vielmehr in mein Gebiet gekommen! Man sagt nicht: „das Bad ist der Aphrodite zur Zierde gemacht worden‟, sondern: „Eine Aphrodite ist dem Bade zur Zierde gemacht worden.‟ Ferner: Wenn man dir auch viel Geld gäbe, würdest du nicht nackt und, nachdem du einen nächtlichen Zufall gehabt, vor deine Gottheit hintreten und vor ihr Urin lassen; diese aber steht an der Mündung des Kanals, und alle Leute urinieren vor ihr! Es heißt aber nur: „ihre Götter‟; d. h. nur das, was man wie einen Gott behandelt, ist verboten; was man aber nicht wie einen Gott behandelt, ist erlaubt.
ה הַגּוֹיִם הָעוֹבְדִים אֶת הֶהָרִים וְאֶת הַגְּבָעוֹת, הֵן מֻתָּרִין וּמַה שֶּׁעֲלֵיהֶם אֲסוּרִים, שֶׁנֶּאֱמַר (דברים ז) לֹא תַחְמֹד כֶּסֶף וְזָהָב עֲלֵיהֶם וְלָקַחְתָּ. רַבִּי יוֹסֵי הַגְּלִילִי אוֹמֵר, (שם יב) אֱלֹהֵיהֶם עַל הֶהָרִים, וְלֹא הֶהָרִים אֱלֹהֵיהֶם. אֱלֹהֵיהֶם עַל הַגְּבָעוֹת, וְלֹא הַגְּבָעוֹת אֱלֹהֵיהֶם. וּמִפְּנֵי מָה אֲשֵׁרָה אֲסוּרָה, מִפְּנֵי שֶׁיֶּשׁ בָּהּ תְּפִיסַת יָד אָדָם, וְכֹל שֶׁיֶּשׁ בָּהּ תְּפִיסַת יְדֵי אָדָם אָסוּר. אָמַר רַבִּי עֲקִיבָא, אֲנִי אוֹבִין וְאָדוּן לְפָנֶיךָ. כָּל מָקוֹם שֶׁאַתָּה מוֹצֵא הַר גָּבוֹהַּ וְגִבְעָה נִשָּׂאָה וְעֵץ רַעֲנָן, דַּע שֶׁיֶּשׁ שָׁם עֲבוֹדָה זָרָה:
5 Wenn Heiden Berge und Hügel an beten, so sind diese [zur Nutzung] erlaubt; was aber darauf sich befindet, ist verboten, denn es heißt (Deut. 7,25): „Habe kein Gelüste nach dem Silber und Gold, das auf ihnen ist, um es zu nehmen!‟ R. Jose der Galiläer, sagt: Es heißt (Deut. 12,2): „ihre Götter auf ihren Bergen,‟ aber nicht: „die Berge ihre Götter‟; „ihre Götter auf den Hügeln‟ aber nicht: „die Hügel ihre Götter ‟. Warum ist aber ein Götzenbaum verboten? Weil Menschen ihn gehandhabt haben, und Alles, wobei ein Handhaben von Menschen stattgefunden hat, verboten ist. Es sagte R. Akiba: Ich will [die Stelle] vor dir untersuchen und erklären. Überall, wo du einen hohen Berg, einen erhabenen Hügel und einen belaubten Baum siehst, wisse, dass dort ein Götze ist.
ו מִי שֶׁהָיָה בֵיתוֹ סָמוּךְ לַעֲבוֹדָה זָרָה וְנָפַל, אָסוּר לִבְנוֹתוֹ. כֵּיצַד יַעֲשֶׂה, כּוֹנֵס בְּתוֹךְ שֶׁלּוֹ אַרְבַּע אַמּוֹת וּבוֹנֶה. הָיָה שֶׁלּוֹ וְשֶׁל עֲבוֹדָה זָרָה, נִדּוֹן מֶחֱצָה עַל מֶחֱצָה. אֲבָנָיו עֵצָיו וַעֲפָרוֹ, מְטַמְּאִין כַּשֶּׁרֶץ, שֶׁנֶּאֱמַר (דברים ז) שַׁקֵּץ תְּשַׁקְּצֶנּוּ. רַבִּי עֲקִיבָא אוֹמֵר, כַּנִּדָּה, שֶׁנֶּאֱמַר (ישעיה ל) תִּזְרֵם כְּמוֹ דָוָה, צֵא תֹּאמַר לוֹ, מַה נִּדָּה מְטַמְּאָה בְמַשָּׂא, אַף עֲבוֹדָה זָרָה מְטַמְּאָה בְמַשָּׂא:
6 Wenn Jemand ein Haus neben einem Götzentempel hat und es fällt ein; so darf er es nicht wieder aufbauen. Was soll er da tun? Er muss in sein Gebiet (vier Ellen) hineinrücken, wenn er baut. Gehörte die Wand zu seinem Hause und zum Götzentempel, so wird sie als in zwei gleiche Teile geteilt betrachtet. Deren Steine, Holz und Schutt verunreinigen, wie ein Kriechtier, denn es heißt (Deut. 7,26): „Du sollst ihn verabscheuen!‟ R. Akiba sagt: Wie eine Menstruierende, denn es heißt (Jes. 60,22): „Verwirf sie, gleich einer Leidenden, fort! sprich zu ihm.‟ Sowie demnach eine Menstruierende den, der sie trägt, verunreinigt, ebenso verunreinigt ein Götze den, der ihn trägt.
ז שְׁלשָׁה בָתִּים הֵן. בַּיִת שֶׁבָּנוּי מִתְּחִלָּה לַעֲבוֹדָה זָרָה, הֲרֵי זֶה אָסוּר. סִיְּדוֹ וְכִיְּרוֹ לַעֲבוֹדָה זָרָה וְחִדֵּשׁ, נוֹטֵל מַה שֶּׁחִדֵּשׁ. הִכְנִיס לְתוֹכָה עֲבוֹדָה זָרָה וְהוֹצִיאָהּ, הֲרֵי זֶה מֻתָּר. שָׁלשׁ אֲבָנִים הֵן. אֶבֶן שֶׁחֲצָבָהּ מִתְּחִלָּה לְבִימוֹס, הֲרֵי זוֹ אֲסוּרָה. סִיְּדָהּ וְכִיְּרָהּ לְשֵׁם עֲבוֹדָה זָרָה וְחִדֵּשׁ, נוֹטֵל מַה שֶּׁחִדֵּשׁ. הֶעֱמִיד עָלֶיהָ עֲבוֹדָה זָרָה וְסִלְּקָהּ, הֲרֵי זוֹ מֻתֶּרֶת. שָׁלשׁ אֲשֵׁרוֹת הֵן. אִילָן שֶׁנְּטָעוֹ מִתְּחִלָּה לְשֵׁם עֲבוֹדָה זָרָה, הֲרֵי זֶה אָסוּר. גִּדְּעוֹ וּפִסְּלוֹ לְשֵׁם עֲבוֹדָה זָרָה וְהֶחֱלִיף, נוֹטֵל מַה שֶּׁהֶחֱלִיף. הֶעֱמִיד תַּחְתֶּיהָ עֲבוֹדָה זָרָה וּבִטְּלָהּ, הֲרֵי זֶה מֻתָּר. אֵיזוֹ הִיא אֲשֵׁרָה, כֹּל שֶׁיֵּשׁ תַּחְתֶּיהָ עֲבוֹדָה זָרָה. רַבִּי שִׁמְעוֹן אוֹמֵר, כֹּל שֶׁעוֹבְדִין אוֹתָהּ. וּמַעֲשֶׂה בְצַיְדָּן בְּאִילָן שֶׁהָיוּ עוֹבְדִין אוֹתוֹ, וּמָצְאוּ תַחְתָּיו גָּל. אָמַר לָהֶן רַבִּי שִׁמְעוֹן, בִּדְקוּ אֶת הַגַּל הַזֶּה, וּבְדָקוּהוּ וּמָצְאוּ בוֹ צוּרָה. אָמַר לָהֶן, הוֹאִיל וְלַצּוּרָה הֵן עוֹבְדִין, נַתִּיר לָהֶן אֶת הָאִילָן:
7 Es gibt dreierlei [Götzen-Häuser: Ein; Haus, das man ursprünglich zum Götzendienste erbaut hat, ist verboten; hat man es bloß zum Götzendienste übertüncht, mit Bildwerk versehen oder sonst was Neues daran gemacht, so braucht man nur das Neue wegzunehmen; hat man bloß einen Götzen hineingestellt und ihn wieder herausgenommen, so ist es erlaubt. Es gibt dreierlei [Götzen-]Steine: Ein Stein, den man ursprünglich zum Götzenbild-Gestell ausgehauen, ist verboten; hat man ihn bloß für den Götzen angestrichen, mit Bildwerk geschmückt oder sonst was Neues daran gemacht, so braucht man nur das Neue wegzunehmen; hat man bloß einen Götzen darauf gestellt und ihn wieder entfernt, so ist der Stein erlaubt. Es gibt dreierlei Ascherot: Ein Baum, den man ursprünglich zum Götzendienst gepflanzt hat, ist verboten, hat man ihn zum Götzendienste behauen oder beschnitten, und er hat neue Schösslinge hervorgebracht, so braucht man nur die neuen Schösslinge wegzunehmen; hat man einen Götzen darunter gestellt und diesen dann nichtig gemacht, so ist jener erlaubt. Was heißt eine Aschera? Ein Baum, unter dem ein Götze steht. R. Simon sagt: Ein Baum, den man anbetet. Einst geschah es zu Zidon, dass man einen Baum an betete, unter dem ein Steinhaufe sich befand; da sprach R. Simon zu ihnen: Untersuchet diesen Steinhäufen! Man untersuchte ihn und fand ein Bild in demselben; da sprach er zu ihnen: Da sie das Bild anbeten, so können wir euch den Baum erlauben.
ח לֹא יֵשֵׁב בְּצִלָּהּ. וְאִם יָשַׁב, טָהוֹר. וְלֹא יַעֲבֹר תַּחְתֶּיהָ. וְאִם עָבַר, טָמֵא. הָיְתָה גוֹזֶלֶת אֶת הָרַבִּים, וְעָבַר תַּחְתֶּיהָ, טָהוֹר. וְזוֹרְעִין תַּחְתֶּיהָ יְרָקוֹת בִּימוֹת הַגְּשָׁמִים אֲבָל לֹא בִימוֹת הַחַמָּה. וְהַחֲזָרִין, לֹא בִימוֹת הַחַמָּה וְלֹא בִימוֹת הַגְּשָׁמִים. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, אַף לֹא יְרָקוֹת בִּימוֹת הַגְּשָׁמִים, מִפְּנֵי שֶׁהַנְּמִיָּה נוֹשֶׁרֶת עֲלֵיהֶן וְהֹוָה לָהֶן לְזָבֶל:
8 Man darf sich nicht in ihren Schatten setzen; hat man sich [dorthin] gesetzt, so bleibt man rein. Man darf nicht darunter vorübergehen; ist man vorübergegangen, so ist man unrein. Beeinträchtigt sie die Leute, so ist der darunter Vorübergehende rein. Man darf darunter im Winter Kräuter säen, aber nicht im Sommer; Lattich [darf man] jedoch weder im Sommer noch im Winter [darunter säen]. R. Jose sagt: Auch Kräuter im Winter nicht, weil das Laub darauf fällt und ihnen zum Dünger dient.
ט נָטַל מִמֶּנָּה עֵצִים, אֲסוּרִים בַּהֲנָאָה. הִסִּיק בָּהֶן אֶת הַתַּנּוּר, אִם חָדָשׁ, יֻתַּץ. וְאִם יָשָׁן, יֻצַּן. אָפָה בוֹ אֶת הַפַּת, אֲסוּרָה בַהֲנָאָה. נִתְעָרְבָה בַאֲחֵרוֹת, כֻּלָּן אֲסוּרוֹת בַּהֲנָאָה. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, יוֹלִיךְ הֲנָאָה לְיָם הַמֶּלַח. אָמְרוּ לוֹ, אֵין פִּדְיוֹן לַעֲבוֹדָה זָרָה. נָטַל הֵימֶנָּה כַרְכֹּר, אָסוּר בַּהֲנָאָה. אָרַג בּוֹ אֶת הַבֶּגֶד, הַבֶּגֶד אָסוּר בַּהֲנָאָה. נִתְעָרֵב בַּאֲחֵרִים וַאֲחֵרִים בַּאֲחֵרִים, כֻּלָּן אֲסוּרִין בַּהֲנָאָה. רַבִּי אֱלִיעֶזֶר אוֹמֵר, יוֹלִיךְ הֲנָאָה לְיָם הַמֶּלַח. אָמְרוּ לוֹ, אֵין פִּדְיוֹן לַעֲבוֹדָה זָרָה:
9 Hat man davon Holz genommen, so ist es zur Nutzung verboten. Hat man damit den Ofen geheizt, so muss dieser, wenn er neu war, eingerissen wer den; ist er alt, so muss man ihn auskühlen lassen. Hat man damit Brod gebacken, so ist dasselbe zur Nutzung verboten. Ist dies mit anderen [Broten] vermischt worden, so sind alle zur Nutzung verboten. R. Elieser sagt: Man soll den Nutzen in die Salzsee werfen. Da sprachen sie zu ihm: Bei Götzendienst gibt es keine Auslösung. Hat man davon ein Weberschiffchen gemacht, so ist es zur Nutzung verboten. Hat man damit ein Kleid gewoben, so ist auch das Kleid zur Nutzung verboten. Ist dies mit anderen [Kleidern] und diese anderen wieder mit anderen vermischt worden, so sind alle zur Nutzung verboten. R. Elieser sagt: Man so]] den Nutzen in die Salzsee werfen. Da sprachen sie zu ihm: Bei Götzendienst gibt es keine Auslösung.
י כֵּיצַד מְבַטְּלָהּ. קִרְסֵם, וְזֵרַד, נָטַל מִמֶּנָּה מַקֵּל אוֹ שַׁרְבִיט, אֲפִלּוּ עָלֶה, הֲרֵי זוֹ בְטֵלָה. שְׁפָיָהּ לְצָרְכָּהּ, אֲסוּרָה. שֶׁלֹּא לְצָרְכָּהּ, מֻתֶּרֶת:
10 In welcher Weise macht er sie nichtig? Wenn er dürre oder frische Zweige davon abgehauen, wenn er einen Stock oder eine Rute oder auch nur ein Blatt davon genommen hat, so ist sie nichtig. Hat er sie abgehobelt, so bleibt sie, wenn dies ihretwegen geschehen ist, verboten; geschah dies aber nicht ihretwegen, so ist sie erlaubt.